Ausflug nach Haithabu Schleswig 02.04.2015 – 06.04.2015

mit den Wolfsbrüdern und einem Teil des Vereins Heerlager zu Schellenberg

Donnerstag, 2. April 2015

Der Tag der Abreise:
Nach dem Jogi und Saki eingesammelt waren, war Team Fenrir‘s Wächter etwa gegen 14.00 Uhr komplett und soweit abfahrbereit.

Das Auto war rasch mit dem restlichen Gepäck geladen und dann ging es auch schon los. Erstes Ziel: Würzburg!

 

 

Man merkte doch, dass Osterverkehr war. Bis Stuttgart ging alles glatt, doch danach kamen wir doch in einige Staus. Jedoch haben wir die Fahrt gut überstanden. Kurzzeitig haben wir uns Sorgen gemacht, dass wir unsere Freunde von den Wolfsbrüdern nicht mehr sehen, da diese eine Panne hatten. Wie sich später herausstellte, haben sie aber nur die Autobatterie leer gebraucht im Stau. Der nette Pannendienst hat geholfen und so konnte die Fahrt auch für sie weiter gehen.

Ankunft in Würzburg: erstaunlicherweise war Team Wolfsbrüder, trotz Panne vor uns da und hatte auch schon die Zimmercodes geholt.
Jetzt brauchten wir alle erstmal was in den Magen und wollten was essen gehen. Saki hat auf der Hinfahrt bereits nach einem Restaurant gesucht und fand einen vielversprechenden Mexikaner, nur leider schliessen die Küchen um 22.00 Uhr. Tja da waren wir wohl zu spät. Na dann mal wieder auf zum McDonalds.

Dort stiess dann noch das letzte Mitglied der Wolfsbrüder, so wie auch ein Teil der Fraktion Heerlager zu Schellenberg zu uns.

Müde wie wir waren, fielen wir im Hotel nur noch ins Bett.

Freitag, 3. April 2015

Abfahrt zirka um 9.00 Uhr morgens. Für einige noch viel zu früh.
Es gab in jedes Auto ein Funkgerät, so dass wir auf der Fahrt miteinander in Kontakt bleiben konnten.
Und dann ging es weiter in Richtung Norden, nach Schleswig.

Auch auf diesem Streckenabschnitt waren stockender Verkehr und Stau unvermeidlich. Aber es gab eine sehr amüsante Fahrt. Denn was passiert wenn man Kindsköpfen (ist liebevoll gemeint) ein Funkgerät in die Finger gibt? Klar nur dumme Sprüche, hier ein paar Beispiele:

Der erste, wo wir herzhaft gelacht haben, kam von Team Heerlager zu Schellenberg: „Tempomat ist drin, ich geh jetzt mal Kaffee machen.“ Melo, das ist ein Tempomat, kein Autopilot.

 „Freie Fahrt für freie Bürger!“ aus Team Wolfsbrüder. Danke Andy für diesen passenden Spruch, als der Stau endlich mal wieder zu Ende war.

 Auch Saki hat sich als Funkerin probiert und hat ‚Stewardess‘ gespielt. Sie gab das Osterwetter für Schleswig durchgegeben.

Es gab noch einige mehr, aber alle aufzuzählen könnte schwierig werden. Was allerdings auch unterhaltsam war, als wir durch Hamburg gefahren sind, sind wir in den Funkverkehr von Kindern geraten. Wir vermuten sie waren ein bisschen verwirrt, als die Jungs dazwischen gefunkt haben.

Und dann endlich, nach etwa 9 Stunden Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht: das Hotel Katerberg in Ahlefeld-Bistensee. Die Zimmer wurden rasch aufgeteilt und danach wurden nur rasch die Zimmer bezogen. Die Zeit reichte um rasch Duschen zu gehen und sich was anderes Anzuziehen. Denn danach ging es in ein sehr gutes Steak-House. Es gab sogar etwas Leckeres für unsere vegetarische Mitreisende.

Samstag, 4. April 2015

Kultur Tag, der erste:  Der Wecker ging gegen 7.00 Uhr los, ab halb Acht gab es ein herrliches Frühstück. Es war keine überaus grosse Auswahl, jedoch war für jeden was dabei und alles wurde frisch aufgedeckt. Man bemerkte überall im Hotel die liebevollen Details, so auch beim Frühstück wie handgeschriebene Schildchen oder süßer Deko. Abfahrt war um 9.00 Uhr und das Ziel das Haithabu-Museum in Schleswig.

Das Museum war sehr spannend, viele haben dabei was gelernt. Was auch sehr interessant war, war das Vorgehen bei der Besichtigung einzelner Mitreisenden. Die, welche schon mal im Museum waren, gingen gezielt zu den Ausstellungstücken, welche sie genauer betrachten wollten. Einige liefen genau eins nach dem anderen ab und noch mal andere liefen viele male zwischen den Räumen und Ausstellungsstücken hin und her.

Nach dem Museum ging es noch auf den Ostermarkt auf dem Museumsgelände. Diesen erreichten wir über einen langen Erdwall. Auf dem Weg zum dorthin, gab es sogar Bodenfunde. Man musste sich nur nach unten beugen und man hatte kleine und grosse Splitter von Feuerstein in der Hand. Der Markt war wundervoll, es gab Händler mit den fantastischsten Angeboten und so wurde jeder von uns fündig, sei es nun neue Wolle fürs Nadelbinden, neue Waffen oder auch einfach nur neues Wissen für Herstellung von Dingen.

Die Zeit war einfach zu knapp bemessen, ich glaube wir hätten dort noch Stunden verbringen können.

Nach dem Museum und Marktbesuch ging es zurück zum Hotel. Rasch umziehen und dann ging es in Gewandung an Odin’s Mahl. Eine wundervoll dekorierte Halle, in der entsprechen gespeist wurde. Zur Überbrückung der Zeit, bis das Essen serviert wurde, gab es Bogenschiessen und Axtwerfen. Der herrlichste Spruch vom Instruktor bekam Ronja ab „Die Axt werfen und nicht nach vorne rennen und kaputt hauen“

Toll war auch der Balken mit dem Stroh, wo man sich gegenseitig mit einem Kissen verhauen konnte und wer fiel hatte verloren.

Sonntag, 5. April 2015

Nach dem alle gefrühstückt hatten, ging es nach Schloss Gottdorf. Dieses Museum ist riesig und wir haben es sogar geschafft uns gegenseitig zu verlieren. Aber nach einer Weile fanden wir alle wider bei den Moorleichen zusammen.
Das interessanteste waren wohl das Nydamboot und die eben erwähnten Moorleichen.

Und ja, wir konnten es nicht lassen, wir mussten nochmals auf den Ostermarkt vom Museumsgelände. Aber der war auch einfach interessant.

Am Abend ging es nochmals sehr gut Essen, wieder ein Steak-Hous (unsre arme Vegetarierin, aber auch sie wurde satt und sah nicht unglücklich über ihr Menü aus)

Montag, 6. April 2015

Abfahrt Montagmorgen, gegen 9.00 Uhr. Noch ein letztes Mal konnten wir das tolle Frühstück genießen und dann ging es auch schon los in Richtung Heimat. Wie nicht anders zu erwarten, gab es auch auf der Rückfahrt stockenden Verkehr. Bis kurz vor Würzburg sind wir wieder Kolonne gefahren. Bei einer Raststätte vor Würzburg wurden die Funkgeräte zurückgegeben und danach fuhren wir getrennt weiter. Ungefähr gegen 21.00 Uhr wurden die ersten beiden zu Hause abgeliefert und zirka um 22.30 Uhr machten Chris und Melanie einen Zwischenstopp bei Chlu für die Nacht. Bevor auch die beiden am nächsten Tag daheim ankamen.

Der Urlaub war toll und schreit nach Wiederholung.