Mittelaltermarkt Aarberg 2015

Donnerstag, 13. August 2015…

Die Fenrir’s Wächter eilen nach Aarberg, um den erneuten Ausbruchsversuch von Fenrir zu vereiteln.

Am Platz des geschehen, herrschte im wahrsten Sinne schon ein Endzeit Szenario.
Zelte fliegen umher, Menschen suchten Schutz oder versuchten noch zu retten was zu retten war…

Da diese Schlacht in dem Moment nicht zu gewinnen war, traten wir nach kurzer Absprache mit dem Veranstalter Martin Sutter, erstmal den taktischen Rückzug an und gingen auf Futterjagd ins nächste Restaurant, um später nach dem Sturm zurückzukehren und mit dem Aufbau zu beginnen….

 

Freitag morgen, kurz nach acht, erwachten wir in unseren Zelten.
Wie wir feststellen durften, hatten wir links von unserem Lager, neuen Zuwachs bekommen, wo in Windeseile Zelte aus dem Boden spriessten.
Etwas ärgerlich war, dass der Kollege relativ eng an unsere Zelte gebaut hatte. Am Abend vorher hatten wir erstmal nur zwei Schlafzelte aufgestellt hatten, da es einerseits zu dunkel war und zudem geregnet hatte.
Somit wollten wir eigentlich in aller Ruhe den Rest am Freitag bei Tageslicht aufbauen. Nun mussten wir allerdings aufgrund des „Kuschelaufbau’s“ unseres Nachbarn etwas umdisponieren, damit wir das Lager inkl. der Schmiede sauber aufgebaut kriegten.

Doch auch dieses Problemchen konnten wir souverän Meistern…

Der Marktbeginn verlief sehr ruhig, was aber auch mit dem flüssigen Sonnenschein zu tun hatte, welcher uns immer wieder beehrte…

 

 

 

 

Am Samstag war etwas mehr los, auch das Wetter wurde langsam besser. Vereinzelt gab es noch etwas Nieselregen, jedoch mit vielen Pause dazwischen. Wir hatten fleissig Gäste vor dem Lager, welche uns beim Schmieden zuschauten, Fragen stellten oder auch mal selber den Hammer schwingen wollten.

Unsere Küche zauberte uns am Abend ein Festmahl bestehend aus selbst gebackenem Baumnussbrot, Butterrüben und einem Braten an Zwiebel-Bärlauchsauce…
Zur späteren Stunde, hüpften wir noch eine Runde in den warme Zuber, um unsere Glieder und Muskeln etwas zu entspannen. Es war eine einzige Wohltat…
Ein Nachteil ist es, wenn man dann spät abends von einem Ende des Marktes ans andere laufen muss, um wieder in das eigene Lager zu kommen und man dabei laufend an befreundeten Lagertruppen vorbei kommt.
Dies führt zwangsmässig dazu, dass man auf diesem Weg definitiv nicht verdursten wird, aber dafür erst sehr spät ins eigene Bettchen fallen kann….

 

 

 

 

Der Sonntag Morgen war etwas zäh… Aus unerklärlichen Gründen, waren fast alle etwas schläfrig und hatten etwas Anlaufschwierigkeiten…
Dies legte sich aber nach zwei Kannen Kaffee, vier Gipfeli und diversen Gesprächen….
Der Markt selbst verlief auch wieder gut. Viele Besucher, welche Fragen stellten und uns beim Schmieden zusahen.
Unsere „Graue Eminenz“ wurde noch gekidnappt von Ritolas, dabei wurde er in der Schandgeige über den ganzen Markt geschleppt. Der Rettungsversuch unseres Waffenmeisters, verlief fast erfolgreich. Die feindlichen Ritter und Knappen konnten in die Flucht geschlagen werden. Jedoch hatte er die Rechnung ohne die Präsi-Pfanne der Ritolas gemacht, welche ihn dann leider in die Flucht schlug….
Zum Glück, reichte diese Ablenkung von unserem Waffenmeister aus, dass sich die „Graue Eminenz“ befreien konnte…

Gegen Abend packten wir wieder unsere Hab und Gut, da alles trocken war und machten uns auf die Heimreise.

Einen Herzlichen Dank für das tolle Wochenende an alle Freunde und Bekannte, welche uns im Lager besuchten, die interessanten Gespräche mit den Besuchern selbst, wie auch an den Veranstalter, für das tolle Wochenende…

PS: Besten Dank noch an rene-marti-fotografie.ch für den Besuch bei uns, wie auch das zu Verfügung stellen der Bilder